Wohin mit den Schuhen?

Früher standen unsere Schuhe in einem riesigen, dunklen, unansehnlichen IVAR-Klotz. Dann kam das Licht. Und wohin nun mit den Schuhen?

Wir haben eine Wand einreißen lassen und durch ein Fenster ersetzt. Das ist schön, kostet aber Stauraum. Den muss man kreativ ersetzen. Unter dem Fenster haben wir noch ca. 40 cm Mauerwerk stehen lassen. Dieses Mauerstück soll als gemütliche Sitzbank mit Blick nach draußen hergerichtet werden. Damit man auf der Bank auch gemütlich sitzen kann, muss sie eine ausreichende Breite haben. Da liegt es nahe, die unter der Sitzfläche gewonnen (verlorene?) Fläche als Stauraum für Schuhe zu nutzen.

Wir haben also aus Multiplex-Brettern ein Regal gezimmert. Bei der Höhe der Regalfächer wollten wir uns noch nicht endgültig festlegen. Eine Recherche zu einer flexiblen Umsetzungsmöglichkeit hat diese tolle Loch-Bohr-Schablone ans Tageslicht gebracht:

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Damit kann man sechs Löcher in identischem Abstand bohren. Dann setzt man einen Stift durch das erste Loch der Schablone und das letzte gebohrte Loch und kann die nächsten fünf Löcher bohren. Damit wird sichergestellt, dass alle Löcher den gleichen Abstand haben. Für die Löcher findet man auch die passenden Stifte und hat damit ein flexibles System zum Setzen der Regalböden.

Sind die Bretter zugeschnitten und mit Löchern versehen, muss der Kasten verleimt werden. Unsere Schraubzwingen waren zum Halten allerdings zu kurz. Als Ersatz müssen ein paar Spanngurte aus dem Transportsortiment reichen.

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Dann kann das Regal angeschraubt werden. Über der Restmauer und dem Schuhregal haben wir eine Arbeitsplatte verlegt, die mit 55cm Tiefe ausreichend Platz zum Ausbreiten bietet:

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Dank der vielen Möglichkeiten zur Ausrichtung der Regalböden finden alle Schuhe Platz.

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Der Sommer kann kommen und die Schuhe können gerne größer oder kleiner werden – wir sind bereit.