Oh Tannenbaum, …

Pünktlich zum Fest noch ein Kleinstprojekt. Schnell zu machen, praktisch und quasi für umsonst.

Die üblichen Weihnachtsbaumständer aus Metall haben uns nicht so richtig angesprochen und auf der Suche nach etwas anderem sind wir auf irgendeiner Seite auf ein Foto gestoßen, das wir als Inspiration genutzt haben. Dies ist dabei rausgekommen. Man benötigt eine Holzleiste, aus der man zwei macht. Irgendwo haben wir gelesen, dass die beiden Streben etwa ein Drittel der Baumhöhe lang sein sollen. Unsere sind gut 50 cm lang. In der Mitte wird jeweils eine Kärbe gesägt, sodass sich die beiden Hälfen ineinanderstecken lassen.

weihnachtsbaumstaender01Genau dort wird auch ein ordentliches Loch gebohrt, in das später des Stumpf des Baumes gesteckt wird. Die beiden Streben werden dann ineinandergesteckt und zur Sicherheit verschraubt.

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Damit ist der Weihnachtsbaumständer im Prinzip auch schon fertig. Der Stumpf des Baumes muss soweit verschmälert werden, dass er in das Loch passt. Ist der Baum einigermaßen ausgerichtet, wird die Position mit ein paar Keilen fixiert.

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Frohe Weihnachten.

Kransteuerung ist für Kinder

Ursprünglich als Weihnachtsgeschenk gedacht, habe ich eine Elektronik-Spielerei zusammengebaut. Die Idee war, eine kleine Winde zu entwickeln, die dann modular mit verschiedenen Baukastensystemen wie Lego Technik oder Matador verwendet werden kann. Auf den zweite Blick fiel auf, dass die Idee als Geschenk nicht so recht geeigent war, und so habe ich sie für mich gebaut.

Zunächst habe ich mir die Bauteile bei eBay zusammengekauft: einen Mini-Motor mit Getriebe, einen dreistufigen Schalter (Aus, Ein (Vor), Ein (Zurück)) und einen Batterieblock. Dazu habe ich keinen kleinen Bauplan gezeichnet und die Gehäusebauteile aus Sperrholz gesägt.

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Etwas fummelig war die Verkabelung von Motor und Schalter, weil die einfach unheimlich klein sind, mein Lötkolben schon bessere Tage gesehen hat und meine Kompetenz im Löten doch arg beschränkt ist. Allen Hürden zum Trotz waren am Ende alle Kabel an der richtigen Stelle.

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Glücklicherweise passte das alles dann auch noch in das Gehäuse, das ich vorher lackiert hatte.

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Hier auch in bewegten Bildern.

Spätestens in dieser Stelle wurde einmal mehr klar, dass der Bau zwar viel Spass gemacht hat, die konkrete Anwendung aber weiterhin fehlt. Die urspüngliche Idee war eine Seilwinde, etwa für einen Kran, in einem beliebigen Baukastensystem. Leider hatte ich keinen passenden und so musste noch einmal eBay zur Hilfe kommen. Für ein paar Euro habe ich einen alten, unvollständigen, aber für diese Zwecke hervorragend geeigneten Märklin-Metallbaukasten gefunden. Damit konnte ich schließlich einen Testaufbau zusammenstellen.

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In meiner Elektronikkiste habe ich nun noch den DC-Brick von Tinkerforge zum Steuern von Gleichstrommotoren wiederentdeckt. Damit kann ich die Winde auch per Computer bedienen. Eine mobil zu steuernde Variante ist in Planung, das wird aber noch eine Weile dauern.

Hoch lebe Lifelong Kindergarden.